Professor Dr. med. Henning Niebuhr

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Hamburg,
Deutschland

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Über uns

Er hat Hamburg auf die Landkarte der erstklassigen Hernienzentren gesetzt: Als Prof. Dr. med. Henning Niebuhr im Jahre 2007 das Hanse-Hernienzentrum gründete, war bereits klar, dass hier eine internationale Top-Adresse entsteht. Seither leitet er als Chefarzt das Institut in Hamburg-Eppendorf – und baute die Elbmetropole zum herausragenden Standort aus. Heute verfügt das Hanse-Hernienzentrum über fünf Praxisstandorte und vier Kliniken auf höchstem Niveau.

In der internationalen Szene der besten Hernienspezialisten verfügt Prof. Niebuhr über ein exzellentes Renommee. Kollegen seines Fachgebiets schätzen ihn wegen seiner umfangreichen Erfahrung ebenso wie für seine zukunftsweisende Forschungstätigkeit. In Hamburg selbst gilt er als einer von zwei führenden Hernienspezialisten, der in verschiedenen Institutionen Verantwortung übernimmt und für höchstes medizinisches wie wissenschaftliches Niveau steht.

Frühe Spezialisierung auf Hernien

Prof. Dr. med. Henning Niebuhr hat sich in vielen Bereichen einen Namen gemacht. Als Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie und für Spezielle Viszeralchirurgie hat er sich früh auf sein Spezialgebiet der Hernienchirurgie fokussiert. Und in diesem Bereich sorgte er wiederum durch Spezialisierungen für Aufmerksamkeit: In der minimal- und mikroinvasiven Leisten-, Bauchwand- und Zwerchfellbruchchirurgie hat er Maßstäbe gesetzt – nicht zuletzt durch die Entwicklung einer eigenen Technik.

Eigene Weiterentwicklung: 2-mm-MILS-Technik

Mit der 2-mm-MILS-Technik gelingen Leistenbruchoperationen in mikroinvasiver TAPP-Technik mit winzigen, nur zwei Millimeter durchmessenden Instrumenten. So dringen Hernienchirurgen dank der Forschungsarbeiten von Prof. Niebuhr heute mit kleinsten Einstichen in die Bauchwand – mit fast narbenlosen Operationen.

Ausgewiesener Spezialist ist Prof. Niebuhr auch in einem weiteren Bereich – nämlich in der MILOS-Operation. Durch dieses schonende Verfahren können bei minimalinvasiven Operationen von Nabel-, Bauchwand- und Narbenbrüchen Kunststoffnetze außerhalb der Bauchhöhle implantierten werden.

Ob nun 2-mm-MILS-Technik oder e-MILOS-Operation: Viele Eingriffe in der Hernienchirurgie werden im Hanse-Hernienzentrum laparo-endoskopisch durchgeführt, also mit der sogenannten Schlüssellochtechnik. Das hat viele Vorteile: Nicht zuletzt heilen die Wunden schneller, der Patient kann oft schon kurz nach der Operation aufstehen – und das Infektionsrisiko ist wesentlich geringer.

Operative Kooperation:

Ein wesentliches Feld der Hernienchirurgie ist die Behandlung einer erheblichen Rektusdiastase bei jungen Frauen. Nach mehreren Schwangerschaften kann es zu einer starken Bauchwanderschlaffung (3.°) mit weitem Auseinanderweichen der beiden geraden Bauchmuskeln kommen. Trotz intensiver Gymnastik kommt es in einigen Fällen nicht zu einer ausreichenden Rückbildung. Das führt zu verschiedenen Symptomen wie Rückenschmerz und Einschränkung der Bauchpresse. In diesen Fällen ist ein kombiniertes Vorgehen in Kooperation mit dem plastischen Chirurgen angezeigt.

Die Raffung und die Stabilisierung der inneren Bauchwandschichten unter zu Hilfenahme eines Kunststoffnetzes stellt die Basis des Engriffes dar. Die darüber liegende Bauchhaut wird der nun stabilisierten inneren Bauchwand durch den plastischen Chirurgen angepasst. Durch diesen Eingriff wird ein funktionell und ästhetisch überzeugendes Ergebnis erreicht.

Auch im Bereich der Sonografie steht Prof. Niebuhr für Neuerungen: Die DIUS-Methode hat er eigens entwickelt. DIUS steht für „Dynamic Inguinal Ultra Sound“ – das bezeichnet eine innovative Möglichkeit, sonografische Untersuchungen der Bauchwand- und Leistenregion durchzuführen. Durch diese Weiterentwicklung lassen sich Untersuchungsergebnisse präziser und leichter erzielen.

Ob als forschender Praktiker oder als praktizierender Forscher: Für Prof. Dr. med. Henning Niebuhr sind viele Bereiche von großer Bedeutung. So hält er auch eine Professur an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg inne. Außerdem ist er Gründer des Hamburger Netzwerks Leistenschmerz. In dieser Kooperation tauschen sich Spezialisten aus vielen Fachbereichen aus: Neurologen, Neurochirurgen, Orthopäden, Urologen, Gynäkologen, Gastroenterologen – und natürlich Hernienchirurgen. Aber nicht nur im regionalen Bereich hat sich Prof. Niebuhr hervorgetan: Er ist auch Mitglied der Hernienschule Deutschland.

Für seine Leistungen wurde Prof. Niebuhr 2016 in den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Hernienchirurgie (DHG) berufen, außerdem ist er seit langem schon Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des bundesweiten HerniaMed-Registers.

Die Basis seines nationalen und internationalen Rufes ist und bleibt aber Hamburg. Dort hat der Spezialist in seinen rund drei Jahrzehnten Facharzterfahrung das Hanse- Hernienzentrum auf höchstem Niveau aufgebaut, das mit der Erfahrung von vielen tausenden Operationen zu den renommiertesten Hernienzentren Deutschlands zählt. Das Hanse-Hernienzentrum verteilt sich auf fünf Standorte in der Metropole an der Elbe.

In allen Standorten arbeiten hochspezialisierte Teams interdisziplinär Hand in Hand. Durch die hervorragende Behandlungsqualität und die hohe Fallzahl der operativen Therapie erreichte das Hanse-Hernienzentrum die Zertifizierung als Referenzzentrum für Hernienchirurgie. Nur 11 Zentren in Deutschland, der Schweiz und Österreich tragen derzeit diese höchste Zertifizierungsstufe der Deutschen Herniengesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie.

Diese Zertifizierung bestätigt, dass die Hernienbehandlung am Hanse-Hernienzentrum einer strengen externen Qualitätskontrolle unterliegt, dass sämtliche relevante Verfahren angeboten werden, dass außerdem bestehende Verfahren weiterentwickelt werden – und dass Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte angeboten werden.

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