Dr. med. Wolfgang Reinpold

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Im Süden Hamburgs erwartet Patienten im renommierten Hernienzentrum am Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand eine besonders schonende Behandlung von Bauchwandhernien: Das Team um Dr. med. Wolfgang Reinpold hat eine ganz eigene Operationsmethode entwickelt! Mit dem erfahrenen Hernienspezialisten Dr. Reinpold leitet das Zentrum außerdem kein Geringerer als der Präsident der Deutschen Herniengesellschaft. Kein Wunder, dass sich Patienten aus aller Welt hier behandeln lassen.

Mit Dr. med. Wolfgang Reinpold ist dem Krankenhaus Groß-Sand ein echter Coup gelungen, der nicht nur in Norddeutschland für viel Aufmerksamkeit gesorgt hat: Seit 2014 sitzt der Chefarzt der Deutschen Herniengesellschaft als Präsident vor, zudem ist er Mitbegründer der renommierten Hernientage und der deutschen Hernienschule, die wiederum den inzwischen international bekannten „Hernie Kompakt Kurs“ ins Leben gerufen hat.

So war es fast logisch, dass Dr. Reinpold beim „41. Annual Congress of the European Hernia Society“ im September 2019 die Funktion als Tagungspräsident übernahm. Dabei handelt es sich um den größten Spezialkongress für Hernien- und Bauchwandchirurgie des Jahres 2019 – und zwar weltweit.

MILOS: Eigenes Operationsverfahren entwickelt

Als Experte für Hernienchirurgie kann Dr. Reinpold mit seinem Team nicht nur auf eine langjährige operative Versorgung von Patienten mit Leisten- und Bauchwandbrüchen zurückblicken – er hat auch Maßstäbe in der Operationsentwicklung gesetzt.

Unter seiner Leitung wurde in Hamburg-Wilhelmsburg nämlich ein besonderes Operationsverfahren bei Nabelbruch, Bauchwandbruch und Narbenbruch entwickelt: die MILOS-Operation. Mit diesem weltweiten Novum haben Dr. Wolfgang Reinpold und sein Team international für Aufsehen gesorgt: MILOS steht für „minimally open sublay“, es handelt sich um eine äußerst erfolgreiche minimal-invasive Methode mit Kunststoffnetzen außerhalb der Bauchhöhle.

Die Methode beruht nun darauf, dass hier das Netz nicht wie gewöhnlich im Inneren der Bauchhöhle platziert wird. Durch diesen innovativen Kniff bleibt der sensible Bereich optimal geschont, was wiederum Komplikationen wie Fremdkörperreaktionen oder Verwachsungen vermeidet.

„Signifikant weniger Komplikationen“

Die Erfahrungen, die im Hernienzentrum am Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand mit der MILOS-Operation gemacht wurden, sind überaus gut. Wegen dieser erstklassigen Ergebnisse, die auch durch die Qualitätssicherungsstudie von Herniamed dokumentiert wurde, wird das eigens entwickelte Verfahren in der Klinik standardmäßig bei Bauchwand- und Narbenhernien angewendet: Die Registerstudie Herniamed bescheinigt, dass nach einer MILOS-Operation signifikant weniger Komplikationen auftauchen als bei gängigen Verfahren. Auch akute oder chronische Schmerzen waren nach der Studie deutlich seltener zu vermelden. Inzwischen hat Dr. Reinpold mit seinem kompetenten Team bereits mehr als 2500 endoskopische und endoskopisch assistierte MILOS-Operationen durchgeführt.

Auch bei Leistenbrüchen setzt das Team um Dr. Reinpold in Hamburg auf minimal-invasive Verfahren. Hier gelingt die signifikante Reduzierung von Komplikationen ebenfalls. Zu den unkomplizierten, dauerhaften Heilungen tragen aber auch modernste Implantate bei.

In aller Regel werden Patienten zunächst nach einem Jahr und nach fünf Jahren untersucht, um den Heilungserfolg anhand bestimmter Qualitätskriterien zu kontrollieren. Sogar nach zehn Jahren steht noch einmal eine Untersuchung im Hernienzentrum an.

Dr. Reinpold: „Wiederholungsbrüche möglichst ausschließen“

Mit Kunststoffnetzen wird im Süden der Millionenstadt auch über das MILOS-Verfahren hinaus gearbeitet. Um Wiederholungsbrüche weitestgehend zu vermeiden, setzt Dr. Reinpold mit seinem Team diese Kunststoffnetze vor allem bei Leistenbrüchen ein, um die Bruchpforte dauerhaft zu schließen. Ein weiteres Verfahren für Leistenbrüche, das Dr. Reinpold je nach Hernie favorisiert, ist die TAPP-Operation – ein spezielles endoskopisches Verfahren, das im Hernienzentrum heute längst zur Routine zählt.

Die Hernienchirurgie am Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand hat aber noch weitere Behandlungsschwerpunkte zu bieten, in denen sie ihre führende Position weit über die Region hinaus unterstreicht. Dazu gehören Operationen bei Narbenbruch oder Nabelbruch ebenso wie bei Zwerchfellbrüchen und Schenkelbrüchen und anderen Hernien.

Welche Operation auch immer bei einer Hernie gewählt wird – wichtig ist die ganzheitliche Versorgung der Patienten. Vom Erstgespräch bis zur Entlassung als geheilter Mensch legt das Team um Dr. Reinpold immer großen Wert darauf, auf persönliche Wünsche einzugehen und zuzuhören.

Neben der Empathie spielt auch die Humanität für Dr. Wolfgang Reinpold eine wichtige Rolle. So führt das Team regelmäßig humanitäre Hernienmissionen durch, hauptsächlich in lateinamerikanische und afrikanische Länder. Allein in Tansania operierte das Team um Dr. Reinpold in einer einzigen Woche insgesamt 56 Hernien – selbstverständlich kostenlos.

Aushängeschild des Krankenhauses

Das Hernienzentrum Hamburg-Wilhelmsburg am Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand hat also in vielfacher Hinsicht Vorbildcharakter. Als größtes spezialisiertes Zentrum seiner Art in der Weltstadt steht es auch bundesweit an der Spitze in der Behandlung von Bruchleiden. Allein rund tausend Patienten werden Jahr für Jahr hier operiert – bei herausragender medizinischer Qualität und einer extrem niedrigen Komplikationsrate.

Das zahlt sich aus: Das Hernienzentrum wurde als Referenzzentrum für Hernienchirurgie zertifiziert. Alles andere wäre ja auch eine Überraschung, wenn man den Präsidenten der Deutschen Herniengesellschaft als Chefarzt und Leiter hat – ein echtes Aushängeschild des gesamten Krankenhauses!

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